Sommer – das heißt Zeit für unsere Forschung!

Auch in der Forschung hat die Pandemie ihre Spuren hinterlassen – vieles, was sonst vor Ort stattfindet, wurde ins Digitale verlagert. Darunter fallen auch internationale Konferenzen, wo sich Wissenschaftler*innen über ihre Themen austauschen können und Feedback von anderen Expert*innen bekommen. Daher war es ein tolles Ereignis für unser Team, dieses Jahr verschiedene Konferenzen wieder persönlich besuchen zu können! So fand ein wertvoller Austausch während Workshops, abendlichem Programm und sogar ein gemeinsamer Roadtrip statt.

Andrea Hemetsberger hat am French-Austrian-German Workshop on Consumer Behavior in Saarbrücken den aktuellen Stand des Papers „Navigating Sociality in Physical Distance“ – ein Projekt in Zusammenarbeit mit Christiane Aufschnaiter und Sarah Schwarz – präsentiert. Die Forschungsarbeit beleuchtet die Rolle von Konsumobjekten und -praktiken als Mittel, Menschen miteinander zu verbinden — auf physischer, virtueller, und imaginärer Ebene. Das Paper wird in Kürze im Journal Marketing Theory erscheinen.

Währenddessen sind Sarah Schwarz, Ramona Riehle und Stephanie Kogler nach Portland in Oregon, USA, gereist, um an der Consumer Culture Theory Konferenz teilzunehmen. Dort stellten sie zum Thema „Disruption for a better world“ die folgenden drei Forschungsarbeiten vor:

Christiane Aufschnaiter, Sarah Schwarz – Breaking Branding Boundaries: The Materialization of Brands between Liquidity and Solidity
Das Projekt kreist um die Frage, welche Bedeutung Marken für Konsument*innen in Zeiten des permanenten Wandels haben können. Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass Markenkonsum solide Anker in solch liquiden Zeiten darstellt und in dieser Hinsicht Sicherheit und Stabilität vermittelt.

Ramona Riehle, Verena Wieser, Andrea Hemetsberger – Service Workers as Consumers: Addressing the Liquid Service Worker Inside Brands
Wie können Marken mit zunehmend flexiblen und erlebnisorientierten Arbeitnehmer*innen umgehen? Am Beispiel der Marke Area47 betrachtet das Paper die Herausforderungen, die zunehmend flexible und erlebnisorientierte Arbeitnehmer*innen an Marken stellen und präsentiert drei Managementstrategien, die diese liquide Arbeitnehmer*innen als Konsument*innen adressieren.

Ramona Riehle, Stephanie Kogler – From Sensationalist to Critical Minds: Exploring Consumers‘ Fascination with True Crime Podcasts
Warum Konsument*innen so fasziniert von True-Crime Podcasts sind? Die Arbeit zeigt, dass dies auf die kritische Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen Auffassungen von Gut und Böse zurückzuführen ist.

Ramona und Stephanie erhielten für ihre Arbeit sogar die Auszeichnung für das „Best Working Paper“ – unseren Glückwunsch! 🙂 Um die Reise in die USA abzuschließen, reisten die drei Nachwuchsforscherinnen dann noch gemeinsam mit einem Kollegen aus St. Gallen durch Oregon und Washington bis nach British Columbia in Kanada. Definitiv ein unvergessliches Erlebnis!

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