Neue Studien zu Vermenschlichung und Familienunternehmen

Am Institut wird fleißig geforscht und diese Arbeit macht sich auch bezahlt, wie unsere 3 neuesten Publikationen zeigen:

Die Auswirkung der Vermenschlichung von Lebensmitteln auf den Konsum

Wer sich schon mal schlecht nach dem Abbeißen des Kopfs eines Lebkuchenmännchens gefühlt hat, ist damit nicht allein.

In einer neue Studie zeigt Roland Schroll, dass Menschen zwar gerne vermenschlichte Lebensmittel kaufen, aber nicht gerne vermenschlichte Lebensmittel essen. Die Vermenschlichung eines Lebensmittels, verleiht diesem die Fähigkeit, Schmerz zu empfinden. Folglich essen Konsument*innen ein solches Produkt nicht gerne, weil es ihnen unmoralisch erscheint. Interessanterweise zeigt sich dieser Effekt nicht bei kaltherzigen Konsument*innen. Marken, die den Konsum durch Vermenschlichung von Lebensmitteln fördern wollen, sollten daher Vorsicht walten lassen.

Link zur Publikation im Journal of Consumer Psychology

Link zum Artikel im Falter

Stakeholder-spezifische Assoziationen zu Familienunternehmen

Woran denken Menschen, wenn sie den Begriff „Familienunternehmen“ hören? Das hängt stark von ihrer Stakeholder-Position ab! In seiner neuen Studie mit dem Titel „Beauty Lies in the Eye of the Beholder: Consumers‘ and Jobseekers‘ Interpretations Of the Family Business Brand“ kombiniert Philipp Jaufenthaler Advanced Brand Concept Mapping mit der Szenario-Technik, um Einzelpersonen in eine bestimmte Stakeholder-Rolle zu versetzen und dann ihr aktiviertes Markenwissen in Bezug auf diese oft vorhandene, aber selten genutzte Markenressource grafisch zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen sowohl eine gemeinsame Kernbedeutung, aber auch Stakeholder-spezifische Assoziationen.

Link zur Publikation im Journal of Product & Brand Management

Wahrnehmung von Familienunternehmen als attraktive Arbeitgeber im Kontext der COVID-19-Pandemie

Anhand von 4 empirischen Untersuchungen zeigt Philipp Jaufenthaler in einer weiteren Studie die veränderte Wahrnehmung von Familienunternehmen als attraktive Arbeitgeber im Kontext der COVID-19-Pandemie. Experimentelle Ergebnisse legen nahe, dass der Status als Familienunternehmen am Arbeitsmarkt als Wettbewerbsvorteil genutzt werden kann, da Familienunternehmen eine höhere Arbeitsplatzsicherheit und eine bessere Vergütung bieten. Qualitative Befunde erweitern diese Ergebnisse, indem sie zusätzliche Faktoren identifizieren, die zu dieser situationsbedingten Attraktivität beitragen – insbesondere vielschichtige Vorstellungen der Krisenreaktionen von Familienunternehmen und ihrer Bedeutung für lokale Gemeinschaften und Volkswirtschaften.

Link zur Studie im Journal of Family Business Strategy

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